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Behandlung mit dem Yager Code

Die nachstehenden kurzen Sätze helfen dabei, Klienten Informationen zu geben und diese auf dem therapeutischen Pfad zuleiten. Sie enthalten Fragen, die ganz typisch im Verlauf der Behandlung sind. Wenn der Klient vor dem Coaching von seinem Problem erzählen möchte, sollte er beim Coaching in diesem Problem bleiben.


 

Glatte Muskulatur

Damit man den Mechanismus versteht, wie psychologische Konditionierung den Körper beeinflusst, ist es erforderlich, die Funktion der glatten Muskulatur zu betrachten. Die Muskulatur des Menschen gliedert sich in drei Arten:

  • Skelettmuskulatur,
  • glatte Muskulatur und
  • Herzmuskulatur.

Die Skelettmuskeln sind diejenigen, die wir nutzen, die Gliedmaßen unseres Körpers zu bewegen, zu gehen, zu sprechen und Dinge hoch zu heben. Skelettmuskeln können wir willentlich steuern.

Beispiele für glatte Muskeln sind etwa diejenigen, die die Nahrung durch das Verdauungssystem vorantreiben, die das Muster des Blutflusses im Körper steuern, indem sie die Arterien in verschiedenem Maße schließen, oder die die Atmung unterhalten. Darüber hinaus bestehen Drüsen aus glatter Muskulatur und sind in einem Zusammenspiel mit Gefäßen aktiv.

Die Herzmuskeln pumpen Blut durch den Kreislauf.

Die glatte und die Herzmuskulatur werden von unbewussten Funktionen des Körpers gesteuert. Mit nur wenigen Ausnahmen unterliegen sie nicht der bewussten, willentlichen Kontrolle. Der wichtige Faktor, den man bei alledem verstehen muss, ist, dass abgesehen von der bewussten Steuerbarkeit der Skelettmuskeln die Aktivität der glatten Muskulatur das Bindeglied zwischen geistigen und körperlichen Interaktionen darstellt. Wenn der Geist in friedlichem Zustand ist, ist auch der Körper mit sich im Reinen und arbeitet wie er soll. Ist der Geist gestört, wird auch der Körper durch Aktivitäten der glatten Muskulatur jenseits jeder bewussten Kontrollierbarkeit gestört.

Viele körperliche Störungen werden direkt von Aktivitäten der glatten Muskulatur verursacht. Bronchialasthma beispielsweise ist eine potentiell lebensbedrohliche Krankheit, die auftritt, wenn die glatte Muskulatur die Luftwege in Lunge und Kehlraum verengt. Das Darmsyndrom, Colon irritabile ist eine Folge der glatten Muskulatur im Magen in Verbindung mit zusammenhängenden Drüsen, wodurch der Verdauungsprozess gestört wird. Spannungs- und Migränekopfschmerzen werden von der glatten Muskulatur verursacht, die einen Überdruck im Schädel bewirken. Die Krankheitsentstehung dieser Störung kann also psychogener Natur sein.

Da die Tätigkeit der glatten Muskulatur unbewusst gesteuert wird, ist es sinnvoll, psychogen bedingte Krankheiten zu beheben, indem man die unbewussten Prozesse berechtigt, die das Problem verursachen, und der Yager Code ist hierbei die Intervention der Wahl. Wird sie angewandt, kann man die unbewussten Ursachen der Krankheit aufdecken und lösen. Die Symptome bestehen danach nicht mehr.

Gefühle

Vier Gefühle:

  • Angst
  • Schuld
  • Bitterkeit und
  • Kummer

bilden die Wurzel der meisten Formen des menschlichen Unglücklichseins. Die folgenden Darlegungen sollen dazu anregen, diese Gefühle bei sich zu prüfen.

Angeborene gegenüber erworbenen Ängsten

Manche Ängste erscheinen wirklich angeboren. Ein Kind etwa reagiert auf bestimmte Weisen, die eine Angst wegen eines plötzlichen Geräuschs andeuten oder um ein paar Zentimeter gefallen lassen zu werden. Ein paar verbreitertere Ängste jedoch werden gelernt. Ein kleines Kind zögert nicht, etwas Heißes anzufassen, gefährliche Sachen in den  Mund zu stecken ode sich einem gefährlichen Tier zu nähern. Das Kind muss lernen, solchen Sachen aus dem Wege zu gehen, das bedeutet: es muss lernen, bei Betsehen solcher Gefahren mit Angst zu antworten.

Rationale gegenüber irrationalen Ängsten

Einige unserer Ängste, die wir erwerben, sind gänzlich rational, so etwa in den oben genannten Beispielen. Manchmal jedoch eignen wir uns Ängste auf irrationale oder verzerrte Weise an, und diese Ängste können auch dann auftreten, wenn ihre Gründe keineswegs bewusst sind. Ein Kind etwa, das an einem dunklen Ort verängstigt wird, lernt wahrscheinlich, Angst vor Dunkelheit zu haben, und diese erlernte Angst könnte lebenslang bestehen bleiben. Dem Kind ist vielleicht nicht bewusst, dass dabei ist, Angst vor der Dunkelheit zu bekommen, und während es völlig rational ist, wenn es das in jener Situation tut, sich auch als Erwachsener immer noch so zu verhalten.

Bewusste gegenüber unbewussten Ängsten

UM die Angst ferner zu verstehen, müssen wir die Möglichkeit erwägen, dass sie auf einer unbewussten Ebene des Bewusstseins erlebt wird, und nur ihre Wirkung wird bewusst wahrgenommen. Angst vor Unbekannten kann einfach eine Angst vor etwas Bekanntem aber auf einer unbewussten Ebene sein, also dessen man sich nicht wirklich bewusst ist. Beispiel dafür könnten etwa Ängste vor Menschen einer anderen Rasse sein oder eine Angstreaktion auf ein Geräusch oder eine Situation, deren Gründe nicht bewusst sind. Mit anderen Worten: Man hat eine Angst vor etwas, zu einem Zeitpunkt in der Vergangenheit gelernt, hat aber kene bewusste Erinnerung daran, dass wir das taten.

Die Vorstellung, dass man Angst unbewusst erlebt, mag ungewöhnlich erscheinen. Doch wenn man nur einen Augenblick nachdenkt, bieten sich mehrere Beispiele dafür, dass das so vor sich geht: das Unbewusste schützt und vielleicht dadurch, dass unser Selbstgefühl als "groß" aufrechterhält. Auf diese Weise schützt es uns vor Verletzungen und führt zu einem Gewichtsproblem. Das Unterbewusste hält uns vielleicht in einme Zustand der Bereitschaft "Kampf oder Flucht" und entwickelt verschiedene gastro-intestinale  Störungen wie Colitis oder Geschwüre. Oder das Unbewusste hält uns vielleicht in uns selbst gekehrt anstatt dass wir Kritik in Kauf nehmen.

Andererseits ist es mögllich, dass wir eine Bewusstheit von der Sache haben, die wir fürchten, ohne das uns klar ist, wieso wir sie fürchten oder wie es zu ihrer Intensität kommt. Das ist bei Phobien der Fall. Es ist ebenfalls möglich, dass wir uns weder bewusst noch unbewusst im Klaren sind, was wir fürchten und warum wir es fürchten. Darüber hinaus könnte auch sein, dass wir uns überhaupt keiner Angst bewusst sind, wiewohl das Unbewusste reagiert, indem es Schutzhandlungen in Form bestimmter Verhaltensweisen auslöst oder Störungen, die auf bewusster Ebene als irrational erscheinen.

Unbewusste Teile des Geistes steuern oft Verhalten in Reaktion auf Einflüsse, die wir in früheren Situationen lernten, das heißt, zu dem Zeitpunkt, als die Gefährdungen auftauchten. Ein solches Verhalten kann ma besten verstanden werden, wenn es im Lichte des begrenzten Wissens betrachtet wird, das zu jenem Zeitpunkt zur Verfügung stand. Beispielsweise könnte das begrenzte Wissen eines kleinen Kindes dazu führen, dass sich dem Kind ein Ter nähert und es angreift, und daraus ergibt sich eine Phobie vor diesem Tier.

Die Wirkung der Angst

Die Wirkungen der Angst können entweder körperlich oder psychologischer Art oder beides sein, und sie rangieren zwischen unbedeutenden Belästigungen und schweren Krankheiten. Eine psychologische Auswirkung ist die Phobie. Eine andere kann eine Feindseligkeit sein, die sich offensichtlich oder auf subtile Weise zeigt. Ein verängstigtes, bedrängtes Tier zegt seine Aggressivität, die die Folge seiner Angst ist, und die Angst ist eigentlich das Schutzmittel.

Ob bewusst oder unbewusst, jede fortdauernde Erfahrung einer Anngst führt gewöhnlich zu einer körperlichen Störung und wird als Krankheit wahrgenommen. Eine solche Störung kann sich in jedem Organ oder Körperteil zeigen. Viele körperliche Veränderungen laufen ab, wenn wir eine Angst durchleben, Veränderungen, die jedes Organ des Körpers betreffen. Diese Veränderungen sind eigentlich darauf abgestimmt, die inneren körperlichen Voraussetzungen zu schaffen, die wir für die Situation "Kampf oder Flucht" brauchen. Beispiele: Wenn eine Angst erlebt wird, ändert sich das Muster des Blutstroms im Körper auf die Weise, dass das an Bewegung beteiligte Muskelsystem reichlich versogt wird zum Nachteil der weniger wichtigen Funktionen wie der Verdauung, die sogar ganz unterbrochen werden kann. Die Aktivität der Drüsen wird erheblich verändert und führt zu Änderungen im Muskeltonus. Die Atmung wird verändert, und es ändert sich die Zeit, die für die Blutgerinnung eforderlich ist.

Die Lösung von Ängsten

Es ist uns mögllich, die Angst vor Dingen zu lernen, von denen wir wissen, dass sie unsere Ängste auslösen, doches ist uns auch möglich, die Furcht vor dem Unbekannten zu lernen. Wenn solche Dinge bekannt sind, sind wir im Allgemeinen auch in der Lage, mithilfe rationaler Mittel mit ihnen fertig zu werden. Wir können uns sprechend von ihnen befreien oder ihre Energie auf sinnvolle Weise nutzen. Oder wir erleben Erleichterung, einfach indem wir ihre Grundlagen rational prüfen und unserem Selbstverständnis eine neue Grundlage geben.

 

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