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Sind E-Zigaretten wirklich die gesündere Alternative zum Tabak rauchen?

Wenn es um Lifestyle und Genuss geht, dann stehen E-Zigaretten schon seit einigen Jahren ganz vorne in der Gunst der Konsumenten. Sie gelten weltweit als gesunde Alternative zur herkömmlichen Zigarette und werden besonders gerne mit zahlreichen Aromastoffen – den sogenannten Liquids - vertrieben. Eine Krankheitswelle sorgt nun in den USA für Besorgnis: In einem ersten Bundesstaat ist es hier schon zu einem vollständigen Verkaufsverbot von E-Zigaretten gekommen und in zwei weiteren Bundesstaaten zu einem Verkaufsverbot von aromatisierten E-Zigaretten. Was steckt dahinter?

Todesfälle durch E-Zigaretten in den USA

Nachweislich 26 Personen sind bereits nach dem Konsumieren von E-Zigaretten verstorben – dies ist zumindest die offizielle Verlautbarung der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC. Parallel ist ein Anstieg von Lungenerkrankungen zu verzeichnen: Die Anzahl der erkrankten Personen beträgt aktuell mehr als 800 Fälle. Sie klagten zum Teil über schwere Atemnot, Erbrechen und Brustschmerzen.

Unklar ist, wie es zu den Todesfällen und den Erkrankungen gekommen ist – und welche Substanz konkret die Gesundheitsgefährdung auslöst. Allerdings ist auffällig, dass die meisten der Betroffenen Produkte mit dem Cannabis-Wirkstoff THC konsumiert haben. Ein Zusammenhang mit Kartuschen, die nicht über offizielle Vertriebswege verkauft wurden, wird hier mittlerweile auch von offizieller Seite aus angenommen. Dabei spielen auch Produktfälscher eine große Rolle, die die Behälter von renommierten Anbietern mit eigenen Mischungen befüllen.

Gesundheitsgefährdung durch E-Zigaretten

Bisher wurde allgemein angenommen, dass die E-Zigaretten die gesündere Alternative zu den herkömmlichen Zigaretten darstellen. Nun stehen nicht nur die Dampfeinheiten auf dem Prüfstand, sondern die dazugehörigen Liquids ebenfalls – zu klären bleibt, was die Symptome ausgelöst hat und wie sich die Todesfälle konkret erklären lassen.

VaporizerEbenfalls unklar ist darüber hinaus, wie hoch die Dunkelziffer der Betroffenen ist: Da bisher ein Zusammenhang nicht offensichtlich war, sind folglich auch nicht alle Lungenschäden mit E-Zigaretten in Verbindung gebracht worden. Generell ist aber klar: Auch die modernen E-Zigaretten sind nicht frei von Gesundheitsrisiken. Zwar entstehen beim Verdampfen nachweislich weniger schädliche Stoffe als beim Verqualmen von Tabak. Und sogar die britische Gesundheitsbehörde bestätigt: E-Zigaretten sind rund 95 Prozent weniger gesundheitsschädlich als herkömmliche Tabakzigaretten. Das liegt hauptsächlich daran, dass die krebserregenden Stoffe beim Verdampfen nicht durch den Konsumenten aufgenommen werden bzw. erst gar nicht vorhanden sind. Allerdings fehlen hier noch Langzeituntersuchungen und –berichte, denn die E-Zigaretten sind noch nicht lange genug auf dem Markt, um hier genügend Material für entsprechende Studien zu liefern.

Aromen und Liquids stehen unter Verdacht

Im Gegensatz zu den traditionellen “Glimmstängeln” spielen bei den E-Zigaretten vor allem die Aromen und Liquids eine Rolle, die nach Geschmack zugesetzt werden. Hier sind auf dem Markt auch Aromastoffe erhältlich, die sonst eigentlich nur im Lebensmittelbereich zum Einsatz kommen. Das bedeutet für die Konsumenten: Sie sind völlig ungiftig, wenn sie von außen zugeführt werden und dann vom Stoffwechsel aufgenommen werden. Aber: Es ist nicht geklärt, was diese Aromastoffe auslösen, wenn sie inhaliert werden – auch hier fehlen entsprechende Untersuchungen.

Besonders problematisch wird das, wenn die Geräte heiß laufen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn das Liquid zur Neige geht. In diesen Situationen wurden auch schon direkt gesundheitsschädliche Stoffe wie Formaldehyd, Azetaldehyd oder Acrolein nachgewiesen – diese sind eine direkte Gefahr für die Organgesundheit und sollten in jedem Fall vermieden werden. Besonders Azetaldehyd und Formaldehyd gelten als krebserregend: Das gilt unabhängig von der aufgenommenen Menge, die mit dem individuellen Nutzerverhalten einhergeht.

Qual der Wahl: Dampf oder Qualm?

Wozu sollten Genießer denn nun greifen, wenn sie möglichst gesundheitsfreundlich dem blauen Dunst frönen wollen? Studien zeigen zwar, dass die E-Zigaretten weniger schädlich sind – ganz ohne Risiko ist das Qualmen aber auch hierbei nicht möglich. Die Welle an Lungenerkrankungen in den USA zeigt zudem, dass Langzeituntersuchungen wichtig sind, um eine abschließende Risikobewertung vorzunehmen – daran mangelt es derzeit noch.

Damit ist die Ansicht, dass E-Zigaretten grundsätzlich die unschädliche Variante des Rauchens seien, schon im Ansatz falsch. Weniger Schadstoffe bedeutet eben nicht den vollständigen Verzicht auf Schadstoffe: Gesund geht ganz klar anders. Beide Möglichkeiten haben erwiesene Auswirkungen auf die Gesundheit der Nutzer – und sind daher definitiv kein Lifestyle-Produkt. Am gesündesten ist es daher, auf beides zu verzichten: So lassen sich mögliche und bereits erwiesene Risiken nämlich am besten ausschließen.

E-Zigaretten können allerdings dort eine Alternative sein, wo es darum geht, einen starken Nikotinmissbrauch zu reduzieren. Nikotinhaltige Liquids können den Missbrauch schrittweise senken und schließlich sogar den kompletten Ausstieg ermöglichen. Dies lässt sich über herkömmliche Zigaretten nicht bewerkstelligen und kann somit eine Möglichkeit für Raucher darstellen, die endlich Abschied nehmen wollen vom sprichwörtlichen blauen Dunst und die entsprechende Disziplin aufweisen.

Mein Tipp:
Hören Sie mit dem Rauchen auf und nutzen Sie dafür die Raucherentwöhnung mit Hypnose.

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